Festkonzert zu Ehren der Geigerin Cornelia Kühn

Foto: S. Kasper
Foto: S. Kasper

 

OKTOBER 2019 

 

So. 20.10. | 16 Uhr | Stadtkirche Bad Liebenzell

Festkonzert zu Ehren der Geigerin Cornelia Kühn

Werke von J. Haydn, A. Vivaldi, C. Graupner und A. Knab

 

 

 

 

 

Barockband trifft Streicherakademie Pforzheim und Streicherklassen der LUS Schömberg

 


Festkonzert zu Ehren der Geigerin Cornelia Kühn

 

Am 20. Oktober 2019 um 16 Uhr wurde in der Stadtkirche Bad Liebenzell der Geigerin Cornelia Kühn (1896-1956) mit einem Konzert gedacht. Barockband von Musik auf der Höhe, die Streicherklassenkinder der Ludwig-Uhland-Schule sowie Mitglieder der Streicherakademie Pforzheim begeisterten das Publikum unter Leitung von Gerd-Uwe Klein und Tobias Bonz.

Aus Frankfurt am Main stammend lebte Cornelia Kühn nach dem Studium in Leipzig einige Jahre in Berlin, ehe sie 1943 kriegsbedingt nach Bad Liebenzell übersiedeln musste und dort ihre musikalischen Aktivitäten hauptsächlich als Geigenlehrerin fortsetzte. Die Tradition der Berufsmusikerin übertrug sich auf Ihre Tochter Renate Bonz, welche ein halbes Jahrhundert in Bad Liebenzell Klavierunterricht gab, sowie auf Ihre Enkel Margit und Tobias Bonz, die als Bratschistin bzw. als Cellist und Lehrer wirken.

 

Gerd-Uwe Klein setzt seit den 1980er Jahren diese Geigertradition im Nagoldtal fort indem er nicht nur als Ensembleleiter und Geigenpädagoge lehrt, sondern mit seiner innovativen und hochkarätig besetzten Konzertreihe Musik auf der Höhe auch für entsprechende Hörerlebnisse sorgt.

 

 

Für das Konzert am 20. Oktober schlossen sich die Musiker Klein und Bonz zusammen, sowie ein extra für das Konzert zusammengestelltes Ensemble aus Schülern gegründet, das Fest-Ensemble Cornelia Kühn. In diesem wirkten Musikerinnen und Musiker der Barockband, der Streicher Akademie Pforzheim und der Streicherklassen der Ludwig-Uhland Schule Schömberg mit. Das Programm umfasste mit Kompositionen von Haydn, Knorr, Vivaldi und Graupner ausschließlich Werke aus dem noch erhaltenen pädagogischen Repertoire von Cornelia Kühn.